Frisch von der Leber

Curcuma

Unterstützt die Verdauung und Entgiftung

Vor allem als wirksame Hilfe bei der Fettverdauung und Entgiftung der Leber durch Förderung des Gallenflusses ist Curcuma sowohl allein als auch als Ergänzung zu anderen wertvollen Mitteln aus der Natur von großer Bedeutung. Curcuma aktiviert den Gallenfluss, wodurch nicht nur Fett in kleinste Kügelchen zerteilt, umspült und so leichter verdaut wird, es werden auch Gifte aus der Leber schneller in den Darm abgeleitet.

Zur Förderung des Gallenflusses gibt es entweder bitter-kalte oder bitter-warme Pflanzen. Je nach Konstitutionstyp bzw. Erkrankung bringt eher das eine oder das andere den gewünschten Erfolg. Bitter-kalt (Kräuterbitter, Lebertee) ist eher dann angezeigt, wenn Hitze ausgeleitet werden muss. Hitzesymptome, Durst, rote Gesichtsfarbe, rote, entzündete Augen, Unruhe, Völlegefühl, Blähbauch, oft auch Verstopfung können darauf hinweisen. Bei Männern findet man diese Yang-Fülle der Leber häufiger als bei Frauen, die prinzipiell mehr zur Kälte neigen.

Stärkt bei Milz-Qi-Schwäche und Blutmangel

Für die Kältekonstitution mit blasser Gesichtsfarbe, Müdigkeit, Heißhunger nach Süßem und Kaffee, Niedergeschlagenheit, Neigung zu kalten Händen, kalten Füßen und in weiterer Folge auch zu Rückenschmerzen am Morgen, Cellulite, Gewichtszunahme, Neigung zu blauen Flecken, Wasseransammlungen, schwache Verdauung (breiiger Stuhl oder Verstopfung), Konzentrationsmangel, Erkrankungen mit viel Schleimbildung, Senkungsproblematik uvm.. Die Kältekonstitution geht von einer Milzschwäche nach der chinesischen Medizin aus. Die Milz ist für die Qi-Aufnahme (Lebensenergie) und die Blutbildung aus der Nahrung verantwortlich. Beides findet nur unzureichend statt, darum die Müdigkeit aber auch der Blutmangel, der vor allem dann hinzukommt, wenn viel geistige Arbeit (Computer), womöglich unter Zeitdruck, geleistet werden muss und der Schlaf als Erholungsphase nicht ausreicht. Lichtempfindlichkeit, Einschlafprobleme, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen und eingeschlafene Gliedmaßen sind typisch dafür. Blutmangel kann sich aber auch „nur“ durch Unruhe, Gereiztheit und schwache Nerven äußern. Daraus entsteht dann leicht „falsche Hitze“, wenn Emotionen wie Zorn oder Ärger, das zu gering vorhandene Blut zum Überkochen bringt. Während es bei der Hitzesymptomatik in erster Linie darum geht, Hitze auszuleiten (kalt-bitter), Yin aufzubauen (mit Obst und Gemüse) und den Blutmangel auszugleichen (roter Traubensaft, Kirschsaft), ist bei der Kältesymptomatik zum Beispiel Curcuma sehr geeignet um den Qi und Blutaufbau zu fördern.

Unterstützend bei Krebs

Die Milz zu stärken und wieder mehr Lebensenergie aus der Nahrung bereitzustellen, ist auch ein wichtiges Anliegen in der Krebsbegleittherapie. Seit etwa einem Jahr findet kaum noch ein Krebskongress statt, auf dem nicht auf die außerordentlich große Hoffnung, die Curcuma heute allen Krebskranken macht, hingewiesen wird. Die amerikanische Krebsgesellschaft empfiehlt das Gewürz genauso wie die deutsche und österreichische Gesellschaft für Onkologie. Ausgegangen ist die Entdeckung des Curcuma in der westlichen Onkologie von einem Krebskongress im Mai letzten Jahres in den USA, wo neben konservativen Methoden (Chemotherapien) Curcuma als einziges Naturheilmittel als außerordentlich wirksam dargestellt wurde – und das beim besonders aggressiven Bauchspeicheldrüsenkopfkrebs. Seitdem empfehlen die onkologischen Gesellschaften weltweit Curcuma zur Prävention und zur Behandlung von Krebs, egal um welchen Tumor es sich handelt. Hier sind aber höhere Einnahmemengen empfohlen, als man etwa zur Förderung des Gallenflusses benötigt.

Diabetes und Rheuma

Curcuma senkt den Blutzuckerspiegel und oxidativen Stress, was sowohl für insulinpflichtige als auch für nicht insulinpflichtige Diabetiker wichtig ist. Bei Rheuma ist neben der Senkung des oxidativen Stress die entzündungshemmende und harntreibende Wirkung des Curcuma hilfreich.

Hervorragender Cholesterinsenker

Die Fähigkeit des Curcuma Cholesterin auf natürliche Weise zu senken ist ganz besonders erwähnenswert – hier gibt es zahlreiche Berichte von Anwendern, die selbst mit chemischen Cholesterinsenkern nicht zurecht kamen, mit Curcuma aber endlich normale Cholesterinwerte aufweisen.

Entzündungshemmend, blutdrucksenkend

Curcuma unterstützt die Gefäße außerdem durch seine blutdrucksenkende, blutverdünnende und antioxidative Wirkung. Als Gegenspieler der durch tierische Fette ausgelösten Arachidonsäure wirkt es Entzündungsprozessen entgegen.

Wirkungen des Curcuma aus westlicher Sicht

  • Fördert den Gallenfluss
  • Fördert Fettverdauung
  • Fördert Entgiftung
  • Cholesterinsenkend
  • Entzündungshemmend
  • Blut reinigend und Blut bildend
  • Antioxidativ
  • Präventiv gegen Arteriosklerose (hemmt LDL-Peroxidation und Blutverdickung)
  • Präventiv und therapeutisch bei Krebs (durch antioxidative Wirkung, Hemmung der Cyclooxy-genase, Reduktion der Prostaglandinbildung und Aktivitätszunahme der Gluthadion-S-Transferase)
  • Senkung des Blutzuckerspiegels
  • Senkung von Histamin
  • Bei Leberschäden durch Alkohol

Neben all den therapeutischen Möglichkeiten, die Curcuma bietet, ist zum Schluss noch seine Bedeutung als „heilige Pflanze“ zu erwähnen. Curcuma ist in jedem indischen Tempel zu finden. Die Gewänder der Priester und Mönche werden damit gefärbt, der gelb-orange Ton symbolisiert Reinheit aber auch die Nähe zum Licht. Der Punkt auf der Stirn, die Betonung des „dritten Auges“, wird bei Neugeborenen mit Curcuma aufgebracht – ein Symbol für Glück, Wohlstand und die Hinwendung zum Licht. Auch hier gibt es eine schöne Entsprechung auf der körperlichen Ebene: Curcuma soll die Lichtaufnahme der Zellen fördern.

Bei der Wahl des Curcuma ist auf Bio-Qualität zu achten, nicht nur aufgrund der Umweltproblematik im weltweit besten Anbaugebiet Südindien (DDT-Spritzungen), sondern auch, weil Bio nachvollziehbar ist und nicht „gestreckt“ werden darf. Ein hoher Anteil an ätherischen Ölen im Curcuma ist wichtig, weil nur damit der wertvolle Wirkstoff Curcumin aufgenommen werden kann. Curcuma in Kapseln ist Magen schonender und ermöglicht relevante Dosierungen.

Quelle: Natur und Therapie

Haben Sie gewusst, dass

die rote Rübe (ein typisches Wintergemüse) sehr reich an B-Vitaminen, insbesondere Folsäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Schwefel, Kupfer, Chrom, Mangan, Zink, Selen, Silizium, Flavonen, Cholin, Vitamin C, Provitamin A, hochwertigem Zucker und Aminosäuren wie Asparagin, Glutamin, Trypto-phan, Lysin und Arginin ist.

Die rote Rübe wirkt blutbildend und regt – wie Curcuma – die Gallensekretion an. In der Volksmedizin wird die rote Rübe zur Stärkung der Leber und des Herzens, zur Blutbildung, zur Entgiftung, bei Verstopfung und Darmproblemen, gegen Erkältungen und – aufgrund des Schwefelgehalts sowie des Zusammenhangs von Leber und Haut – bei Mitessern eingesetzt.
Aufgrund ihres Betanin-Gehalts ist die rote Rübe bei Erkältungen von Bedeutung. Betanin kann Krankheitserreger, die mit einer Erkältung einhergehen, bekämpfen, Bakterien inaktivieren und ihren Abtransport aus dem Körper fördern. Dadurch können die natürlichen Abwehrkräfte wieder Oberhand gewinnen und volle Arbeit leisten.
Dasselbe macht die rote Rübe auch im Darm, wo sie die Besiedelung mit Mikroorganismen unterstützt, die Darmperistaltik anregt, die Harnausscheidung fördert, beim Abnehmen hilft und die Zellatmung in Körper und Gehirn um ein Vielfaches verbessert. Sie steigert Vitalität und Gehirnstoffwechsel, unterstützt ganz maßgeblich Bauchspeicheldrüse und Schilddrüsenfunktion